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23.10.2017, 18:32 Uhr | Klaus Kühlken, Text Harald Kuhn
Stromversorgung - Strompreisentwicklung in unserer Region
Senioren-Union Gemeindevereinigung Lilienthal informiert. „Dieses wichtige Thema geht uns alle an.“ Mit diesen Worten begrüßte Lilienthals SU-Vorsitzender Egon Hastedt die Besucher sowie den Referenten Marc Dittmer von den Osterholzer Stadtwerken.
Vorsitzender Egon Hastedt

Die interessierten Besucher im „Haus am Dreyerskamp“ erhielten am 18. Oktober wertvolle Informationen zur aktuellen Preisentwicklung auf dem Strommarkt und insbesondere über die Auswirkungen für die Privathaushalte. „Trotz einer erheblichen Konkurrenz halten wir in unserem Landkreis Osterholz einen Marktanteil von rund 75 %“, stellt der Referent fest. Dass die Entwicklung auf dem wichtigen Gebiet der Stromversorgung nicht stehen bleibt, unterstrich Marc Dittmer mit dem Hinweis: „Wir haben seit dem 1. Oktober 2017 alle unsere Tarife auf 100 % Ökostrom umgestellt und unsere  Kunden zahlen dafür keinen Cent zusätzlich.“

In seinem Vortrag führte der Referent weiter aus, dass auch die Osterholzer Stadtwerke diverse Stromtarife für Privathaushalte im Angebot haben. Eine individuelle persönliche Beratung findet in sieben Kundenzentren des Landkreises statt, damit „der richtige und günstige Tarif“ gefunden wird. Auf die Frage eines Besuchers, wie eine mittelfristige Preissicherheit zu erhalten sei, verwies Dittmer beispielhaft auf den Stromtarif „DER CLEVERE-FEST“. Mit dieser Vertragsgestaltung wird eine zweijährige Preisgarantie auf den Grund- und Arbeitspreis gegeben. Weitere Vorzüge unter anderem: Kostenlose Energieberatung, kostenloser Strommessgeräte-Verleih sowie aktive Förderprogramme für den Neukauf von energieeffizienten Haushaltsgeräten.

Zur Strompreisgestaltung erklärte der Referent, dass im kalkulatorischen Preis nur ca. 19 % durch die Stadtwerke beeinflussbare Preisbestandteile enthalten sind. Allein durch staatlich veranlasste Maßnahmen seien bereits ca. 55 % Anteile im Preis enthalten. „Und das sind vor allem Steuern, Abgaben sowie Umlagen“, erläutert der Referent.

„Wir werden uns mit unseren zuständigen Politikern in Verbindung setzen, um diese negative Entwicklung möglichst zu stoppen“, versprach Egon Hastedt.

 

Harald Kühn