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01.11.2019, 09:01 Uhr | Klaus Kühlken, Text Harald Kühn
Besuch in der Kunstausstellung in Trupe
Zu einem Besuch der Ausstellung „Christian Ludwig Bokelmann und sein Schüler Fritz Mackensen“ lud kürzlich die Senioren Union Lilienthal ein.Mit den Worten „Ohne sie wäre unsere Region auf der Landkarte der internationalbedeutenden Kunststätten nicht zu finden“, wies der Vorsitzende der Kunststiftung, Hans Adolf Cordes, einleitend auf die Bedeutung der Maler hin.
 So wurde das damals kleine Bauerndorf Worpswede durch den zufälligen Besuch desjungen Düsseldorfer Kunststudenten Fritz Mackensen im Jahre 1884 entdeckt. Ihmfolgten dann in den weiteren Jahren die vier Künstler Otto Modersohn, Hans am Ende, Fritz Overbeck und bald danach Heinrich Vogeler. „Kaum bekannt ist, dass die regionale Kunstgeschichte bereits davor begann“, unterstrich Cordes. Der in Lilienthal-St. Jürgen im Jahre 1844 geborene Christian Ludwig Bokelmann erhielt auf der Weltausstellung 1873 für sein Bild „Im Trauerhause“ eine Medaille. In seiner „Düsseldorfer Zeit“ wird er dann Lehrer des ersten Worpsweders Fritz Mackensen. Auch dieser wird für sein berühmtes Gemälde „Gottesdienst im Freien“ im Jahre 1895 auf der internationalen Ausstellung im Münchener Glaspalast mit der "Großen Goldenen Medaille“ ausgezeichnet. Beeindruckt zeigten sich die Mitglieder und Freunde der Senioren Union von dem informativen Vortrag sowie von der späteren Führung durch die Ausstellung. Für den Nachmittag, der viele interessante Einblicke in das künstlerische Wirken in unserer Region brachte, bedankte sich der Vorsitzende der Senioren Union Lilienthal, Manfred Kiehn.