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Neuigkeiten
08.03.2018, 17:17 Uhr | Klaus Kühlken, Bild und Text Harald Kühn
Vertrauensbeweis für Egon Hastedt
und den Vorstand der Senioren-Union Gemeindevereinigung Lilienthal in der Jahreshauptversammlung am 8. März im Amtmann-Schroeter-Haus. Politik verantwortlich mitgestalten, das möchte die Senioren Union Lilienthal auch künftig. Vor allem liegt es ihr am Herzen, die Interessen der älteren Generation engagiert zu vertreten. Mit Beifall wurde Andreas Mattfeld, MdB, begrüßt.
Heinz-Hermann Schnaars, Harald Kühn, Andreas Mattfeld, MdB, Rainer A. Sekunde, Egon Hastedt (von links), vorne: Gertraud Schulz-Siegert und Hella Köster

In seinem Rückblick berichtete der alte und neue Vorsitzende, Egon Hastedt,  von den vielseitigen Aktivitäten im vergangenen Jahr. So erwähnte er den Bundestagswahlkampf, an dem sich viele SU-Mitglieder beteiligten und der mit zum erfolgreichen Abschneiden des Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt beitrug. Auch freute sich der Vorsitzende, dass das von der Senioren- Union Lilienthal initiierte Kurzstrecken-Ticket seit Jahresbeginn als Pilotprojekt eingeführt wurde. Gerade für ältere Menschen sei dieses Ticket von Vorteil. Als einen weiteren Schwerpunkt nannte er den Pflegebereich. „Wir werden auch künftig Informationsveranstaltungen zu diesem wichtigen Thema durchführen und fordern mit großem Nachdruck, dass vor allem neue Fachkraftstellen von der künftigen Bundesregierung zu schaffen sind, da es sonst zu einem immer größeren Pflegenotstand kommt“, machte Egon Hastedt deutlich. Auch die Entwicklung des Strompreises habe im Fokus der politischen Arbeit und einer Informationsveranstaltung gestanden. Die Forderung an die Politik: „Die eingeleitete Energiewende muss sozial gerechter gestaltet werden.“

Die anschließend durchgeführten Wahlen zeugten von einem großen Vertrauensbeweis. Sowohl der Vorsitzende Egon Hastedt als auch die weiteren Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Für die langjährige Schatzmeisterin, Renate Schöttle-Busmann, die nicht wieder kandidierte, übernahm Detlef Stormer diese Aufgabe.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Ehrenvorsitzender Rudgar Gerber,Vorsitzender Egon Hastedt, stellvertretende Vorsitzende Gertraud Schulz-Siegert, Schatzmeister Detlef Stormer, Schriftführerin Hella Köster sowie die Beisitzer: Harald Kühn, Heinz-Hermann Schnaars und Manfred Kiehn.
Kassenprüfer: Heinz Pünter und Manfred Lütjen.
Die anwesenden Gäste Bürgermeister Kristian W. Tangermann, CDU-Fraktionsvorsitzender Rainer A. Sekunde sowie der Kreisvorsitzende der Senioren Union, Hans-Ludwig Demann, würdigten unter anderem die konstruktive Arbeit der Lilienthaler Senioren-Union.

  Andreas Mattfeld, MdB, optimistisch 

Mit Beifall wurde Andreas Mattfeldt begrüßt. „Wir werden in der neuen Regierung unsere politischen Vorstellungen überzeugend vertreten“, eröffnete der Bundestagsabgeordnete seinen engagierten Redebeitrag. Der Koalitionsvertrag sei nicht so schlecht, wie er medial manchmal dargestellt wird. „Immerhin bringt er eine Entlastung von 46 Mrd. Euro für die Bürger, und es wird auch künftig eine „schwarze O“ gechrieben.“ Bei der Rente, so Mattfeldt, wird am „Drei-Säulen-Modell“ festgehalten und eine Rentenkommission eingesetzt, die sich mit der nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung befassen soll. Auch begrüßte er es, dass im Pflegebereich Positives erreicht wurde. „Die Forderungen nach einem besseren Personalschlüssel und verbesserter Bezahlung in Pflegeeinrichtungen sind im Koalitionsvertrag aufgenommen.“ Auch das angekündigte Sofortprogramm zur Schaffung von 8000 neuen Fachkraftstellen in Pflegeeinrichtungen sei ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die von der GroKo angekündigten familienpolitischen Maßnahmen wurden von ihm ebenfalls sehr positiv beurteilt. So ist eine Erhöhung des Kindergeldes sowie ein Wohnungsförderungsprogramm für Familien mit Kindern vorgesehen. „Denn wir müssen wieder mehr bezahlbaren Wohnungsraum schaffen“, unterstrich er.
Der als Kritiker der anfänglichen Flüchtlingspolitik bekannte Bundestagsabgeordnete freute sich, dass der Zuwanderung ein besonderes Kapitel im Koalitionsvertrag eingeräumt wurde. „Der unkontrollierte Zuzug von Flüchtlingen, der seit 2015 Hunderttausende in unser Land brachte, darf sich nicht wiederholen.“ Kritisch setzte sich Mattfeldt auch mit dem Familiennachzug auseinander. Auch bei den Wirtschaftsflüchtlingen erwartet der Bundestagsabgeordnete ein striktes Vorgehen unter Einhaltung unserer Gesetze. „Doch wir dürfen diese Menschen nicht verurteilen“, war sein Credo. 

Harald Kühn